- Blogbeiträge (46)
- 17.1.2012: Unser Ernährungsverhalten wird nachhaltiger
- 12.1.2012: Messelärm schädigt nachhaltig die Gesundheit
- 25.11.2011: Puma mit öko-sozialer Kostenrechnung
- 19.11.2011: Erfolgsfaktoren für nachhaltige Geschäftsreisen
- 27.10.2011: Deutscher Nachhaltigkeitskodex verabschiedet
- 12.10.2011: Klimaneutral versenden mit GOGREEN
- 30.9.2011: Nachhaltiges Vertrauen als Wettbewerbsvorteil
- 18.9.2011: Leitfaden für verantwortungsvolle Mobilität
- 28.8.2011: Messe-Öffentlichkeitsarbeit wirkt nachhaltig
- 15.8.2011: Was ist heute auf Events noch zulässig?
- Januar 2012
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Unser Ernährungsverhalten wird nachhaltiger
17.1.2012 von admin.
In der Studie Deutschland 2011 analysiert Nestlé den Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf das bundesdeutsche Ernährungsverhalten im vergangenen Jahr. Generelle Trends lassen sich darin klar erkennen: so nimmt beispielsweise die Entstrukturierung des Alltags zu, eine gesunde Ernährung wird für die Befragten grundsätzlich wichtiger, gleichzeitig lässt aber auch die Preissensibilität der Zielgruppe nach und regionale Produkte (81%) schlagen in der Präferenz ganz klar Bioprodukte (45%).
Untersucht wurden beispielsweise neue Faktoren wie Programmierung durch die Erziehung, Nachhaltigkeit und Einkaufsverhalten und es werden Trendverschiebungen gegenüber 2009 dargestellt. Die Ergebnisse entstanden auf einer Basis von 10.000 Befragungen, durchgeführt durch das Institut für Demoskopie Allensbach, die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Ipsos Deutschland sowie Icon Kids & Youth. Die wichtigsten Trends lassen sich folgendermassen beschreiben:
• die Entstrukturierung des Alltags nimmt weiter zu. Gegessen wird, wenn Zeit dafür ist
• „Snacking“ und „Out-of-Home“-Verzehr sind die Zukunftstrends
• die Familie prägt das Ernährungsverhalten der Kinder nach wie vor am stärksten
• die Preissensibilität sinkt trotz Krise, gutes Essen und Trinken wird wichtiger
• deutsche Verbraucher legen mehr Wert auf regionale Produkte als auf Bio
• Themen wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung überfordern viele Verbraucher
Einzelne Kompontenten dieser interessanten Analyse haben definitiv auch Auswirkungen auf die Zusammenstellung Ihres spezifischen Messecaterings. Somit lohnt sich eine individuelle Betrachtung. Den ausführlichen Studienbericht finden Sie unterhttp://www.nestle.de/Unternehmen/Nestle-Studie/Nestle-Studie-2011/Documents/Nestle%20Studie%202011_Zusammenfassung.pdf
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Messelärm schädigt nachhaltig die Gesundheit
12.1.2012 von admin.
Erfahrungsgemäß sind Menschen auf Messen und Veranstaltungen permanent optischen und akustischen Reizen ausgesetzt. Die Messebeschallung kann sich gerade beim eigenen Personal negativ auf die Gesundheit auswirken. In einer Studie wurde jetzt der epidemiologische Nachweis erbracht, dass diejenigen, die dauerhaft hohen Umweltschallpegeln ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten haben. Lärm wird daher nicht nur als Umweltfaktor betrachtet, der die empfundene Lebensqualität beeinträchtigt, sondern auch als eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit.
Zu diesem Ergebnis ist das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gekommen. In dem Bericht „Krankheitslast durch Umweltlärm“ verursacht Lärm etwa 25% der gesamten Gesundheitsschäden in der Bevölkerung Europas. http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe02-2011.pdf
Als Verantwortlicher für einen Messestand tragen Sie somit nicht nur die Verpflichtung gesetzliche oder lokale Auflagen für den Lärmpegel Ihres Messeauftritts zu berücksichtigen sondern haben auch die Verantwortung gegenüber Ihrem Messepersonal, welches ja ständig den Lärmreizen ausgesetzt ist. Grundsätzlich sind gesetzlichen Auflagen in der TA Lärm geregelt; oftmals gibt es aber auch zusätzliche Akustik-Regelungen durch den Veranstalter. Als grobe Richtlinie zur Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen wird ein maximaler Grenzwert von 65dB (A) für kurzfristige Lärmemissionen empfohlen. http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/ulr.html
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Puma mit öko-sozialer Kostenrechnung
25.11.2011 von admin.
Als erstes Unternehmen weltweit präsentierte Puma am 16. November 2011 eine umfangreiche ökologische Gewinn- und Verlustrechnung. Die Umweltkosten verursacht durch Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch, Landnutzung, Luftverschmutzung und Abfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette beziffert der Konzern für seine Erzeugnisse im Jahr 2010 auf 145 Millionen. Bereits im Mai hatte Puma eine ökonomische Bewertung der verursachten Treibhausgasemissionen und des Wasserverbrauchs veröffentlicht. Die dadurch entstandenen Kosten wurden damals mit 94 Millionen angegeben. Puma ist damit Pionier bei der monetären Bewertung der selbst verursachten Umwelteffekte.
Für seine Zukunftsstrategie wurde Puma 2010 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Der Konzern kompensiert seine CO2-Emissionen und hält große Zulieferer zur Erstellung eigener Nachhaltigkeitsberichte an. Mit dem Vorstoß zur Berechnung aller Kosten hat das Unternehmen Neuland betreten: Während die Bilanzierung von CO2-Emissionen schon gängig ist, stecken Methoden zur Bemessung weiterer öko-sozialer Indikatoren noch in den Kinderschuhen. Standards, die branchenübergreifend tragfähig sind, gibt es bislang nicht.
Weitere Details der Nachhaltigkeits-Bilanz von Puma unter http://about.puma.com/?p=9853&lang=de
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Erfolgsfaktoren für nachhaltige Geschäftsreisen
19.11.2011 von admin.
Bekanntlicherweise entsteht der übrwiegende Anteil von CO² Emissionen auf Messen und Veranstaltungen durch die Besucher- und Aussteller-Mobilität. In diesem Zusammenhang hat der TÜV Süd eine Studie zu nachhaltigen Geschäftsreisen veröffentlicht. Ziel war, die Erfolgsfaktoren für resourcenschonende Mobilität im Geschäftsleben zu identifizieren. Viele der befragten Unternehmen sehen die Bedeutung nachhaltigen Geschäftsreisemanagements in den kommenden Jahren stark ansteigen.
Primäre Voraussetzung ist die Festlegung konkreter Ziele und KPIs, um den Erreichungsgrad implementierter Maßnahmen messen zu können. Diese Option nutzen jedoch bislang nur knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen. Aber nur so lassen sich CO² Kennzahlen präzise ausweisen und damit die Glaubwürdigkeit Ihrer Nachhaltigkeits-Ambitionen unterstützen. Eine gute Möglichkeit Mitarbeiter langfristig für nachhaltige Mobilität zu gewinnen bieten darüberhinaus entsprechende Schulungen.
Weitere Details in der kompletten Studie unter: http://www.tuv.com/media/germany/50_trainingandconsulting/pdf/csr_1/Geschaeftsreise_Studie.pdf
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Deutscher Nachhaltigkeitskodex verabschiedet
27.10.2011 von admin.
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat am 13. Oktober den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) verabschiedet und empfiehlt allen Unternehmen diesen neuen, freiwilligen Transparenzstandard für unternehmerische Nachhaltigkeitsleistungen.
Mit dem Kodex wird unternehmerische Nachhaltigkeit messbar und vergleichbar; er stellt 20 Anforderungen für nachhaltiges Wirtschaften auf. Dazu zählen zum Beispiel die von den Unternehmen verfolgten Nachhaltigkeitsziele oder das Maß der Integration von Nachhaltigkeit in Unternehmensprozesse. Diese grundsätzlichen Anforderungen werden in je ein bis zwei messbare Leistungsindikatoren übersetzt, sogenannte Key Performance Indicators (KPI). Sie geben Auskunft über die CO2-Emissionen der Unternehmen, über ihre Innovationsfähigkeit oder über die Anteile recycelten Abfalls.
Unternehmen können mit dem DNK ihre Nachhaltigkeitsleistung weltweit transparent darstellen und zu einem Wettbewerbsvorteil machen. Beispielsweise kann so glaubwürdig über das individuelle Engagement beim Klima- und Ressourcenschutz oder über die Nachhaltigkeit der Lieferkette berichtet werden.
Der DNK lehnt sich an internationale Nachhaltigkeitsrichtlinien an, darunter an Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen, an die OECD-Guidelines für multinationale Unternehmen sowie an die Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Global Reporting Initiative. Der RNE erwartet von Deutschen Nachhaltigkeitskodex einen spürbaren Schub für eine nachhaltige Wirtschaft.
www.nachhaltigkeitsrat.de/uploads/media/RNE_Oktober_2011_-_Der_Deutsche_Nachhaltigkeitskodex_DNK.pdf
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Klimaneutral versenden mit GOGREEN
12.10.2011 von admin.
Alle Bundesministerien und die meisten Bundesbehörden versenden zukünftig Pakete nur noch mit dem GOGREEN-Service von Deutsche Post DHL. Insgesamt sind das mehr als 500 Behörden und Dienststellen des Bundes in Deutschland. Erwartet wird eine Menge von mehr als 600.000 GOGREEN-Paketen pro Jahr für den nationalen und internationalen Versand. Mit dieser Maßnahme unterstreicht der Bund seine besondere Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit.
Die Deutsche Post DHL bietet das „grüne“ Paket seit fünf Jahren an. 2010 wurden bereits 1,7 Milliarden GOGREEN-Sendungen weltweit verschickt und damit mehr als 82.000 Tonnen CO2 ausgeglichen. Der „grüne“ Service des deutschen Logistikkonzerns bündelt alle Produkte und Services, bei denen die CO2-Emissionen vollständig erfasst und ausgeglichen werden. Der Ausgleich des Ausstoßes erfolgt überwiegend über den Kauf von Emissionszertifikaten aus externen Klimaschutzprojekten und bietet so Geschäfts- und Privatkunden die Möglichkeit zum Klimaschutz.
Weitere Infos: http://www.bescha.bund.de/cln_091/nn_663232/SharedDocs/Aktuelles/Wissenswertes/2011/deutsche__post__dhl.html?__nnn=true
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Nachhaltiges Vertrauen als Wettbewerbsvorteil
30.9.2011 von admin.
Geprägt durch Finanzkrise und politische Frustration gewinnen die Grundwerte für partnerschaftliche Wirtschaftsbeziehungen immer mehr an Bedeutung. Zu diesen ethischen Prinzipien zählen u.a. Dialogorientierung, Transparenz und Ehrlichkeit. Alle genannten Eigenschaften basieren wiederum auf einer Grundvoraussetzung: Vertrauen zwischen den Marktteilnehmern.
Von welchen Kriterien Verbrauchervertrauen abhängt und wie es sich unmittelbar auswirkt zeigt die neue Otto Group Trendstudie 2011. Deutlich wird, dass sich Verbraucher bei ihren Kaufentscheidungen stärker an Werten wie Gerechtigkeit, Verantwortung und Umweltverträglichkeit orientieren. Laut Studie gaben 72% der befragten Konsumenten an, dass ethische Kriterien zu einem festen Bestandteil ihrer Kaufentscheidung geworden sind. Ein Grundvertrauen bringen per se 77% der Befragten Unternehmen entgegen, die ethisch korrekte Produkte herstellen.
Besondere Berücksichtigung finden im Produktionsprozess menschenwürdige Arbeitsbedingungen (92%), soziale Verantwortung (85%), umweltfreundliche Herstellung (89%), fairer Handel (87%), Recycelbarkeit (83%) und Regionalität (77%). Deutlich dahinter rangiert die biologische Erzeugung (73%). Damit wird dokumentiert, dass ethischer Konsum heute mehr als nur „Bio“ ist und Alltagsrelevanz gewinnt.
Allerdings fühlen sich 61% der Befragten beim Versuch, ethisch zu konsumieren, oft bereits überfordert. Orientierung und Entscheidungshilfe bieten in diesem Wertekosmos unabhängige Gütesiegel. Handelsmarken-eigene Nachhaltigkeits-Labels werden dagegen oft schon gar nicht mehr ernst genommen. Erfreulicherweise entwickeln Verbraucher mit 91% gar ein nahezu volles Vertrauen für unanhängige Testinstanzen und NGOs. Das spricht klar für die Vorteile einer neutralen CSR-Zertifizierung, wie sie etwa das MESSE INSTITUT anbietet: http://www.messe-institut.de/nachhaltigkeit.php
Weitere interessante Erkenntnisse aus der Trendstudie 2011 finden Sie unter www.ottogroup.com/de/medien/studien.php
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Leitfaden für verantwortungsvolle Mobilität
18.9.2011 von admin.
Bereits im Vorfeld der IAA 2011 wurde ein Ranking veröffentlicht, das so gar nicht zur Idealvorstellung des Deutschen liebsten Spielzeugs passt. Bereits seit 1989 erscheint die VCD Auto-Umweltliste des Verkehrsclub Deutschland, in der aktuelle Pkw-Modelle anhand der Klimabelastung durch CO2 sowie der Belastung des Menschen und der Umwelt durch Lärm und Schadstoffe getestet werden.
Über alle Klassen siegt der Lexus CT 200h vor zwei weiteren Modellen (Prius und iQ 1.0 VVT-i) aus dem Hause Toyota. Die Kategorie “Klimabester” führt wieder der smart fortwo coupé 40 kW cdi an. Bei etwa 3,5 Lietern Diesel auf 100 Kilometern hat er mit 86 Gramm pro Kilometer den niedrigsten Ausstoß des Klimagases CO2. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr lag der durchschnittliche CO2-Ausstoß der bundesweit verkauften Neuwagen bei 151 Gramm CO2 pro Kilometer und in der EU bei knapp über 140 Gramm. Eine aktuelle EU-Vorgabe sieht vor, dass der Ausstoß aller in der EU verkauften Neuwagen auf 130 Gramm bis 2015 sinken muss.
Die Auto-Umweltliste bewertet auch das Thema Elektromobilität bezüglich Preis, Leistung und Lärmbelastung sowie Stromverbrauch, Reichweite und CO2-Belastung. Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD prognostiziert:”E-Autos sind auf absehbare Zeit in Privatbesitz wenig sinnvoll. Aufgrund hoher Kosten für die Batterie bleiben die Fahrzeuge deutlich teuer als sparsame Benziner oder Diesel, die Reichweiten sind beschränkt. E-Autos sind eher für Fuhrparks geeignet. Im Flottenbetrieb sollten sie intensiv ausprobiert und weiter entwickelt werden. Insgesamt gilt es die Entwicklungen von Spritspartechnologien voranzutreiben. Wir brauchen kleine, leichte und effiziente Fahrzeuge. Nur so können wir etwas gegen steigende Spritkosten und für mehr Klimaschutz tun.”
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Messe-Öffentlichkeitsarbeit wirkt nachhaltig
28.8.2011 von admin.
Presse, PR und Social Media erfüllen eine zentrale Aufgabe im gesamten Marketing-Mix eines Unternehmens, besonders im Hinblick auf die eigene Messebeteiligung. Innovationen und Messehighlights werden auf diesem Weg effizient angekündigt und das Interesse der Messebesucher bereits im Vorfeld der Veranstaltung proaktiv gesteuert. Erfahrungsgemäß nutzen Aussteller diese Tools aber zu wenig. Dies belegt eine Emnid Studie unter deutschen B2B-Messeausstellern „AUMA_Messe Trend 2011“ im Auftrag des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. http://www.auma.de/_pages/d/16_Download/download/Forschungsergebnisse/AUMA_MesseTrend2011.pdf
Nur noch knapp über die Hälfte (56%) aller Aussteller setzen PR im Rahmen ihres Messeauftritts aktiv ein. Erstaunlich, da Fachmedien einen wertvollen Dienst bei der Besucherakquise und bei der Ansprache von Medienvertretern leisten können. Pressearbeit über redaktionelle Beiträge in Fachmedien verfügt darüber hinaus über eine sehr starke Breitenwirkung, was insbesondere bei der Generierung von Neukunden auf der Messe hilft.
Plattformen wie Facebook, Twitter und XING im Sinne von Social Media Marketing nutzen aktiv erst 17% der Aussteller. Sehr verwunderlich, da sich diese Instrumente durch eine hohe Glaubwürdigkeit in der Zielgruppe verbunden mit guter Wirtschaftlichkeit bei der Realisierung von Messezielen auszeichnen. Vielleicht mag das am Profil eines typischen Facebook-Nutzers liegen: 43% sind unter 30 Jahre alt, er/sie ist gut gebildet (58% Abitur, 33% Hochschulabschluß) und sehr aktiv (40% sind mehr als 30 Stunden pro Woche online), so die einschlägige Erfahrung des Web-Consulters Fittkau & Maaß.
Hier bietet sich also ein großes Potenzial für Messeaussteller, die Wirkung des Messeauftritts durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Social Media Komponenten maßgeblich zu verbessern. Für beide Bereich gilt allerdings gleichermaßen: die Berichterstattung muß ehrlich, maßvoll und glaubwürdig sein. Somit also klar werteorientiet im Sinne von Nachhaltigkeit.
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Was ist heute auf Events noch zulässig?
15.8.2011 von admin.
Nach der Aufdeckung unterschiedlichster Fälle von Vorteilsnahme, Bestechung und Korruption in den vergangenen Monaten steigt die Unsicherheit in Bezug auf die Rechtslage. Kein Unternehmen will sich in die Gefahr begeben, wegen unlauterer Geschäftspraktiken öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Der Begriff Compliance lastet wie ein böser Fluch gerade auch auf den Verantwortlichen für Messen und Events.
In welcher Situation greift der § 333 Abs. 1 StGB? Wie weit reicht das Spektrum tolerierter Gunst gegenüber einem Kunden? Bei welcher unentgeltlichen Vorteilsgewährung im Rahmen von Messen und Events macht man sich bereits angreifbar oder sogar strafbar?
Zur Bewertung dieser und ähnlicher Fragestellungen hat ein Gremium deutscher Sponsorenvertreter einen Leitfaden mit konkreten Handlungsempfehlungen entwickelt. Dieser beschreibt eindeutig die gültigen rechtlichen Grundlagen und gibt wertvolle Hilfestellung, um klare Rechtssicherheit im Sinne von Unternehmens-Compliance zu erlangen. Den Leitfaden „Hospitality und Strafrecht“ finden Sie unter http://www.s20.eu/leitfaden_250711.pdfx
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