- Blogbeiträge (47)
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- 17.1.2012: Unser Ernährungsverhalten wird nachhaltiger
- 12.1.2012: Messelärm schädigt nachhaltig die Gesundheit
- 25.11.2011: Puma mit öko-sozialer Kostenrechnung
- 19.11.2011: Erfolgsfaktoren für nachhaltige Geschäftsreisen
- 27.10.2011: Deutscher Nachhaltigkeitskodex verabschiedet
- 12.10.2011: Klimaneutral versenden mit GOGREEN
- 30.9.2011: Nachhaltiges Vertrauen als Wettbewerbsvorteil
- 18.9.2011: Leitfaden für verantwortungsvolle Mobilität
- 28.8.2011: Messe-Öffentlichkeitsarbeit wirkt nachhaltig
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Messelärm schädigt nachhaltig die Gesundheit
Erfahrungsgemäß sind Menschen auf Messen und Veranstaltungen permanent optischen und akustischen Reizen ausgesetzt. Die Messebeschallung kann sich gerade beim eigenen Personal negativ auf die Gesundheit auswirken. In einer Studie wurde jetzt der epidemiologische Nachweis erbracht, dass diejenigen, die dauerhaft hohen Umweltschallpegeln ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten haben. Lärm wird daher nicht nur als Umweltfaktor betrachtet, der die empfundene Lebensqualität beeinträchtigt, sondern auch als eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit.
Zu diesem Ergebnis ist das Regionalbüro für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gekommen. In dem Bericht „Krankheitslast durch Umweltlärm“ verursacht Lärm etwa 25% der gesamten Gesundheitsschäden in der Bevölkerung Europas. http://www.umweltbundesamt.de/gesundheit/telegramm/Ausgabe02-2011.pdf
Als Verantwortlicher für einen Messestand tragen Sie somit nicht nur die Verpflichtung gesetzliche oder lokale Auflagen für den Lärmpegel Ihres Messeauftritts zu berücksichtigen sondern haben auch die Verantwortung gegenüber Ihrem Messepersonal, welches ja ständig den Lärmreizen ausgesetzt ist. Grundsätzlich sind gesetzlichen Auflagen in der TA Lärm geregelt; oftmals gibt es aber auch zusätzliche Akustik-Regelungen durch den Veranstalter. Als grobe Richtlinie zur Vermeidung von Gesundheitsgefährdungen wird ein maximaler Grenzwert von 65dB (A) für kurzfristige Lärmemissionen empfohlen. http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/ulr.html